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Kapitel 3

Kapitel 3

 

Jemand hatte die Tür von außen abgeschlossen! „Hey! Hallo!? Wir sind hier eingeschlossen! Hört uns jemand?“  Tobi schrie und hämmerte gegen die Tür. Aber es schien sie niemand zu hören. Niedergeschlagen gab Tobi auf.

 

Was Jetzt? Diese Frage stellten sich beide. Mithilfe ihrer Handys schauten sie sich in dem kleinen Raum um. Es gab kein Fenster, dafür aber einen kleinen Lüftungsschacht. In einer Ecke standen ein Tisch mit Stühlen und daneben ein Schrank in dem Wahrscheinlich Werkzeug und Putzsachen verstaut waren. „Wie sollen wir hier wieder rauskommen?“ Kira hatte Angst.  Leise flüsterte er: “Ich weis es nicht, aber irgendwie werden wir es schaffen Kira. Da bin ich mir sicher!“

 

Sanft drückte er sie an sich. Dass er stark war, hatte sie vorhin ja schon festgestellt, aber erst jetzt konnte sie seine Muskeln spüren. Sie wurde rot. Was sollte das? Sie waren hier eingesperrt und sie dachte an Tobis Muskeln. Zum Glück sah man die röte, in ihrem Gesicht, bei dem schlechten Licht der Handys nicht.

„Hast du hier drin Empfang?“ Tobis Stimme riss Kira aus ihren Gedanken und sie löste sich aus der Umarmung, um nachzusehen ob sie Empfang hatte. „Leider nicht...“

 

Tobi trat gegen den Schrank. „Wenn ich den Idiot zu fassen kriege, der uns hier eingesperrt hat, dann...“ Kira unterbrach ihn: „Zuerst müssen wir hier mal raus.“ Er stieß einen Seufzer aus. „Du hast Recht Kira.“ Sie ließ sich frustriert auf einen der Stühle fallen, den Tränen nahe. Plötzlich hörten die Beiden Schritte. Wie aus einem Mund schrien sie: „Hilfe! Hier sind wir! Hollen Sie uns bitte raus!“ Tobi war zur Tür gerannt und hämmerte wie wild dagegen. Die Schritte verstummten. Nochmals hämmerte Tobi gegen die Tür. Anscheinend wurden sie gehört, denn sie Schritte kamen auf sie zu. Wenige Augenblicke später ging die Tür auf. Kira und Tobi kniffen sie Augen zusammen. Das helle Licht aus dem Flur schmerzte in den Augen. „Da könnt ihr aber von Glück sagen, dass ich euch bei meinem Kontrollgang gefunden habe, Kinder. Was macht ihr hier überhaupt?“ „Jemand hat uns hier eingesperrt.“ Kira trat auf den Flur, dicht gefolgt von Tobi. Der Hausmeister schaute sie erstaunt an.

 

Eine halbe Stunde später, saßen sie im Starbucks mit einem heißen Kakao und einer Tasse heißem Erdbeertee vor sich. „Wenn der Hausmeister und nicht gefunden hätte, wären wir immer noch da eingesperrt.“  Tobi starte auf seinen Kakao. Erst jetzt merkte Kira, dass Tobi an der Hand blutete. Vielleicht hatte er sich bei gegen die Tür hämmern verletzt. „Du blutest ja.“ Tobi hob seinen Kopf und schaute sie auf eine merkwürdige Art und Weise an, dass sie eine Gänsehaut bekam. Zum zweiten mal für heute. Dann schaute er auf seine Hand. „Oh... das habe ich gar nicht bemerkt... Muss eben passiert sein. Ist nicht so schlimm.“ Er lächelte sie an und ließ seine verletzte Hand unter dem Tisch verschwinden.

 

„Brr. Brr.“ Kira`s Handy klingelte. „Ja?“ Ohne eine Begrüßung, schrie Meliah Kira ins Ohr: „Er hat mich geküsst! Josh hat mich geküsst!“ Kira hielt ihr Handy ein Stück vom Ohr weg. Tobi verkniff sich das Lachen. „Ähh… toll...“ Das konnte dauern... Kira musste die Schwärmerei im Keim ersticken. Sofort! „Du, Meliah... ich kann grade nicht reden. Wir reden heute Abend okay?“ „Aber warum nicht? ...“ „Tut mir Leid, wirklich! Bye...“ Und bevor Meliah noch was sagen konnte legte Kira auf. Neben ihr brach Tobi in lachen aus. „Was denn?“ Kira wurde rot. „Nichts.“ Kira schaute auf die Uhr. Sie musste noch einkaufen. Langsam stand sie auf. „Danke für den Tee Tobi, Aber ich muss los. Wir sehen uns dann am Montag. Ciao.“ „Nichts zu danken Kira. Tschüss.“ Sie umarmte ihn noch kurz und ging dann. Als sie sich noch mal umdrehte, schaute Tobi starr auf den Tisch... Was war bloß mit ihm los?

 

Fortsetzung folgt ...


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